Weimarer Republik

Die Ersten Jahre

 

Mit dem Ende des Krieges und Revolution des Volkes wird 1918 die Republik ausgerufen. Im Jahr 1920 finden zum ersten Mal allgemeine und freie Wahlen für Männer und Frauen zum Stadtrat und zum Bürgermeisteramt statt.

 

Die wirtschaftliche und politische Lage verschärft sich. Erwerbslose demonstrieren, Separatisten versuchen die Macht an sich zu reißen.

 

Die Franzosen richten 1920 im alten Tabakmagazin eine Kaserne ein und bauen Offizierswohnungen.

Die Vereinslandschaft, die Gründung von Vereinen, Parteien und Interessenvereinigungen, erfährt eine neue Vielfalt. Das alte Vereinsgesetz von 1908 gilt nicht mehr, sowohl Jugendliche als auch Gewerkschaften dürfen sich ohne politische Einschränkungen organisieren. Neue Vereine, welche die Freizeit der Menschen organisieren, wie Briefmarkensammler, mehrere Hundevereine, Musikorchester, Angelsportvereine, Tierzuchtvereine, weitere Turn-, und Fußball-, Kraftsportvereine. Versorgungsvereine für die Kriegsinvaliden, konfessionelle Arbeitervereine und Vereinskartelle der Arbeitersportvereine und der katholischen Vereine werden gebildet.