hans Warsch

Hans Warsch konnte mit seiner Frau nicht reisen und trat mutig mit einer weißen Fahne auf die Stadtmauer und verkündete die Übergabe im Namen des Kommandanten von Oggersheim und der ehrsamen Bürgerschaft. Er vereinbahrte die Übergabebedingungen, dass seine Familie verschont werde und sie ihre Religion behalten dürfen.(Sie waren reformiert und der Kriegsherr war katholisch, was bedeutet hätte, der jeweilige Fürst bestimmt die Religion) Als dies ihm zugesichert wurde, ließ er die Spanier einziehen. Diese wunderten sich sehr, dass die ganze Stadt leer war bis auf die Familie von Hans Warsch.



Einige Zeit später bekam Hans Warschs Frau ein Kind, dessen Patenschaft der General Don Cordova übernahm.

Durch das heldenhafte Auftreten des letzten verbliebenen Bürgers von Oggersheim, wurde die Stadt übergeben und blieb von der Zerstörung verschont.


Heute befindet sich ein Platz im Zentrum des Ortsteils Oggersheim, mit dem Namen des mutigen Bürgers, Hans Warsch, sowie eine Straße nach dem spanischen General Cordova benannt